Trampage.de: Informationen über Frankfurts öffentlichen Nahverkehr

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Aktuelles

Hier finden Sie Meldungen rund um den Nahverkehr in Frankfurt am Main. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht gegeben werden. Über aktuelle Störungen, Umleitungen und Fahrplanänderungen informieren Sie sich am besten bei den Verkehrsunternehmen (siehe Seite Fahrgastinfo ).

Frankfurt testet Irizar Elektrobus

Vom 15.-18.April 2019 war ein 18m-Gelenkbus mit Elektroantrieb zu Gast in Frankfurt. Eingesetzt wurde er auf der Linie 75 zwischen Bockenheimer Warte und Unicampus Westend sowie im Frühverkehr der Linie 30 zwischen Bad Vilbel und Sachsenhausen. Mit einem Design, dass sich außen an die Gestaltung der Straßenbahnen im französischen Tour anlehnt, fällt der Iriziar "ie tram" auf. Innen sind transparente Sitze und eine im Mehrzweckbereich heruntergezogene Verglasung ein Hingucker. Für den Fahrgast bietet der Bus allerdings keine besonderen Vorteile, unterscheidet sich das Platzangebot und das Geschaukel doch nicht von einem normalen Gelenkbus. Auch die transparenten Sitze sind wohl eher etwas für warme Gegenden, erweisen sie sich doch als sehr kühl.
16.April 2019

Piktogram StraßenbahnFranzösischer Chic für Frankfurt: So sieht der Typ T aus

Am 19. Juli 2018 bestellte die VGF 43 neue Straßenbahnen bei Alstom. Die ab Ende 2020 zur Auslieferung vorgesehen Wagen ersetzten die erste Generation Niederflurwagen des Typs R und decken den durch Angebotsverbesserungen entstandenden Mehrbedarf an Wagen. Mit einer Variante der Fahrzeugfamilie "Citadis X05" konnte Alstom die 2017 gestartete Ausschreibung in Frankfurt für sich entscheiden. In Frankreich ist Alstom bei Straßenbahnsystemen Marktführer verkauft nach 10 Jahren aber erstmals wieder Straßenbahnwagen nach Deutschland. Künftig könnten es mehr werden, da Siemens und Alstom eine Fusion anstreben und dann sicher aus den Produktpaletten beider Hersteller anbieten werden. Mehr Infos zum Typ T und im VGF-Blog.
19.07.2018

S-Bahn LogoVor 40 Jahren: Eröffnung des S-Bahntunnels zur Hauptwache

Die Frankfurter S-Bahn wird 40. Am Wochenende 27. und 28. Mai 1978 wurde mit einem Fest und einer Fahrzeugschau (auf der u.a. der Intercity-Triebwagen ET 403 ausgestellt war) der Innenstadttunnel vom Hauptbahnhof zur Hauptwache eröffnet. Gleichzeitig wurde der S-Bahnbetrieb mit 6 S-Bahnlinien (S1-S6) aufgenommen, die von der Hauptwache nach Wiesbaden, Niedernhausen, Bad Soden, Kronberg, Friedrichsdorf und Friedberg verkehrten. Der S-Bahntriebwagen ET 420, der schon seit 1975 im Raum Frankfurt eingesetzt wurde, gehörte nun bis zu seinem Einsatzende 2014 zum alltäglichen Bild in der Mainmetropole. Gleichzeitig mit der Eröffnung des S-Bahntunnels wurde auch die B-Strecke der U-Bahn vom damaligen Theaterplatz (heute Willy-Brandt-Platz) zum Hauptbahnhof verlängert. Zur Unterscheidung zwischen U-Bahn und S-Bahn erhielten die U-Bahnlinien neue Liniennummern (statt A1, A2, A3 und B1 hießen sie jetzt U1, U2, U3 und U5). Die Eröffnung der S-Bahn wurde aber auch dazu genutzt das Straßenbahnnetz, das nach damaligen Planungen vollständig durch U- und S-Bahn sowie Busse ersetzt werden sollte, auszudünnen. So wurde der Straßenbahnabzweig vom Industriehof zum Rödelheimer Bahnhof stillgelegt (mehr Stilllegungen in dieser Zeit auf der Webseite von Tramfan-ffm). Heute ist die S-Bahn nicht mehr aus dem Frankfurter Nahverkehrssystem wegzudenken (eine kurze Übersicht wie es weiterging findet sich hier). Allerdings müssen sich die S-Bahnen auf vielen Strecken die Gleise mit dem Güter- und Fernverkehr teilen, was sie anfällig für Verspätungen macht. Der Innenstadttunnel durch den fast alle Linien (bis auf S7) müssen, ist hier ein limitierender Faktor. Wenn es im Tunnel Störungen gibt, wirken sie sich auf das ganze Netz aus.
10.05.2018

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